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| tharvos:09102025 [2026/05/22 17:03] – angelegt cedric | tharvos:09102025 [2026/05/22 17:05] (aktuell) – gelöscht cedric | ||
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| - | ====== 09.10.2025 - Die Moor Schwestern ====== | ||
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| - | Ein heftiger Sturm tobte durch Ravencross und peitschte alles durch die Straßen, was nicht niet- und nagelfest war. Der Regen fiel in Strömen vom Himmel und es war selbst am Tag so finster wie in der Nacht. Die meisten Bewohner zündeten Fackeln an, um überhaupt etwas sehen zu können, während sich die Abenteurer Florence, Ilion und Helios in Cromworths Taverne vor dem Unwetter schützten. | ||
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| - | In der warmen Taverne diskutierten sie über das bevorstehende Gildentreffen, | ||
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| - | Trotz des tobenden Sturms machte sich die Gruppe schließlich auf den Weg zur Herberge, wo das wichtige Gildentreffen stattfinden sollte. Während Florence und Ilion geschickt durch Wind und Regen navigierten, | ||
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| - | Im Keller der Herberge versammelte sich das Ravencross Chapter der Iron Guild zu einem bedeutsamen Treffen. Warden Wodo-chan verkündete, | ||
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| - | Neben der Konklaven-Sicherheit gab es weitere dringende Aufgaben: Diebe und Schmuggler bedrohten die Handelsrouten im Norden, Madame Weissnacht benötigte Hilfe beim Warenabtransport, | ||
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| - | Vor der Abreise kämpften sich Ilion und Florence noch einmal durch den Sturm zu Kalkaris' | ||
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| - | Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter etwas beruhigt, auch wenn es noch immer nieselte und windig war. Die Gruppe kaufte bei Cromworth Gerstenbrot-Rationen für die Reise, wobei der Barkeeper misstrauisch wurde wegen ihrer angeblichen Verwandten in Scarfell. Helios wurde sogar aus der Taverne geworfen, als er versuchte, Futter für seine Draconia zu kaufen - einen kleinen Gleit-Leguan, | ||
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| - | Die fünftägige Reise nach Crook Hollow war beschwerlich aber erfolgreich. Unterwegs fanden sie ein verlassenes Abenteurerlager, | ||
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| - | Eine alte Frau namens Lysia erkannte die Gruppe sofort als die erwarteten drei Reisenden, was sie stutzig machte. Sie lud sie gastfreundlich in ihre bescheidene Hütte ein, wo sie eine köstliche Sumpfkräutersuppe mit Wildschweinfleisch zubereitete. Während des Essens erzählte Lysia, dass bereits Nachrichten über ihre Ankunft im Dorf kursierten, was Florence misstrauisch stimmte. | ||
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| - | Florence erkundete das Dorf und sprach mit einem älteren Mann, der von den mysteriösen Moorschwestern berichtete. Er erzählte von seltsamen Ereignissen in ihrer Nähe: Lichter in der Nacht, Wolfsgeheul ohne Wölfe, Babyschreie und unheimliches Kindergelächter. Helios besuchte die örtliche Taverne, wo der Barkeeper bestätigte, | ||
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| - | Aus Vorsicht hielten die Abenteurer abwechselnd Wache in Lysias Hütte, während die alte Frau laut schnarchte. Am Morgen war Helios erkältet und geschwächt, | ||
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| - | Der Weg durch das Moor zu den Moorschwestern war mühsam und matschig. Schließlich entdeckten sie eine kleine Hütte aus Wurzeln und Moos, aus der seltsame Lachgeräusche drangen. Als Ilion anklopfte, verstummte das Lachen und eine Stimme antwortete aus dem Inneren. | ||
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| - | Die Tür wurde aufgerissen und ein merkwürdiger Geruch - gewürzig aber auch verrottet - strömte heraus. Vor ihnen stand Eldra, eine extrem große und dünne Hexe von über zwei Metern Größe mit einer Hakenase und ungepflegten Augenbrauen. Sie trug eine lange, matschige Robe und begrüßte die Reisenden mit einem unheimlichen Lächeln. | ||
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| - | Im Inneren der Hütte trafen sie auf Pranga, eine dicke Hexe, die ständig aß und deren Gewand aus Stoff und Moos mit klimpernden Knöcheln und Steinen behängt war. Die beiden Schwestern erklärten verzweifelt, | ||
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| - | Obwohl die Schwestern warnten, dass sie keine Hydra-Tränen als Schutz gegen Gift dabei hatten, stimmte die Gruppe zu zu helfen. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Vipern-Tempel, | ||
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| - | Der Vipern-Tempel entpuppte sich als alte Ruinenstätte mitten im Sumpf mit zwei großen Pfeilern und einer Schlangenverzierung. Ein Eingang führte in die Erde hinunter, wo die Abenteurer sofort in Gefahr gerieten. Kaum hatten sie den ersten großen Säulenraum betreten, löste sich ein schweres Eisenfallgitter und trennte sie von den Moorschwestern. | ||
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| - | Allein gelassen erkundeten sie vorsichtig die unterirdischen Gänge. In einer Halle mit verwitterten Steinstatuen entdeckten Florence und Ilion zu spät, dass es sich um Giftfallen handelte. Die Statuen mit Schlangenköpfen sprühten tödliches Gift, das Florence bewusstlos werden ließ und schwarze Giftlinien über seinen Körper ausbreitete. Nur Ilions schnelle Erste Hilfe rettete dem Halbling das Leben. | ||
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| - | Weiter im Tempel stießen sie auf einen Raum mit einem runden Pool, aus dem plötzlich eine riesige Giftschlange mit tropfenden Fangzähnen hervorschoss. Florence und Ilion flohen panisch, während die Moorschwestern von außen rhythmische Gesänge anstimmten, um die Schlange zu bannen. Ilions geworfene Eisenspitzen verletzten das Ungeheuer, bevor es sich ins Wasser zurückzog. | ||
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| - | Die Gruppe fand eine Metallkiste mit sechsundzwanzig Goldstücken und entdeckte eine mysteriöse Inschrift, die vor den Gefahren des Lichts in einer bestimmten Halle warnte. In dieser dunklen Halle wurden sie getrennt und mussten sich tastend durch die Finsternis bewegen, bis Helios schmerzhaft mit Ilions Stab kollidierte und erneut bewusstlos wurde. | ||
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| - | In einem Raum mit einem ovalen Pool voller kristallklarem Wasser entdeckten sie weitere Schlangenspuren und eine Kiste mit wertvollem Lampenöl. Ein noch größerer Raum offenbarte einen Pool, umgeben von steinernen Viper-Fangzähnen wie eine Krone, während der Boden mit Knochen verschiedener Völker übersät war. | ||
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| - | Als sie einem Gang folgten, aus dem menschliche Atemgeräusche drangen, löste Ilion eine Falle aus. Eine Speerspitze schoss aus der Wand und verletzte ihn schwer an der Schulter. Sein Schmerzensschrei hallte durch die Gänge und löste weitere bedrohliche Geräusche aus. | ||
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| - | Florence nutzte seine Diebeskünste, | ||
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| - | Währenddessen fand Helios in einem anderen Bereich eine von Dornenranken gefesselte Frau auf einem Stuhl. Sie stellte sich als Isildä vor, eine der Moorschwestern, | ||
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| - | Doch als Ilion den Käfig im anderen Raum öffnete, entpuppte sich die bewusstlose Frau als Falle. Die vermeintliche Isildä verwandelte sich in eine alte Hexe mit faltiger Haut, aus der grüne Flüssigkeit tropfte. Sie schwebte über dem Boden und lähmte Ilion mit einem mächtigen Zauber, während sie nach seinen Gefährten suchte. | ||
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| - | Florence schlich sich an die Hexe heran und führte einen verheerenden Überraschungsangriff aus, der sie schwer verletzte. Die Hexe, die sich als Korva Venombrue entpuppte, schrie auf und ließ von Ilion ab. Ein intensiver Kampf entbrannte, in dem Helios seinen Feueratem einsetzte und die Kleidung der Hexe in Brand setzte. | ||
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| - | Korva Venombrue schlug mit einem Energieblast zurück, der Florence bewusstlos werden ließ und ihn schwer verletzte. Ilion kämpfte verzweifelt, | ||
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| - | Die echte Isildä erschien mit Helios und beteiligte sich am Kampf. Als die Hexe geschwächt am Boden lag und um ihr Leben wimmerte, zeigte Isildä ihre wahre Natur. Ihr bildhübsches Gesicht verwandelte sich in das einer wütenden alten Frau, als sie mit Helios' | ||
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| - | Nach dem Sieg verließen die Abenteurer den Vipern-Tempel und trafen auf die anderen Moorschwestern, | ||
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| - | Die Gruppe erholte sich in der Hütte der Moorschwestern, | ||