====== 14.11.2025 - Haarige Angelegenheit ====== Die Gruppe der Gildenmitglieder versammelte sich in Ravencross, einer Stadt, die unter extremer Wasserknappheit litt. Die Mutterhydra im Norden blockierte die Wasserversorgung, und die Gilde hatte bereits zweimal erfolglos versucht, sie zu töten. Vodochan, der Warden der Eisengilde, hatte aus mysteriösen Quellen Informationen über einen geheimen Eingang zu einer verlassenen Kellerquelle beim Waldsee erhalten. Dieser sollte einen gezielten Schlag gegen die Mutterhydra ermöglichen oder zumindest das Wasser umleiten, um Ravencross wieder zu versorgen. Für diese gefährliche Mission wurden drei zusätzliche Gildenmitglieder bereitgestellt: der muskulöse Umbrick van der Meer, sein rundlicher Sidekick Broderick und die bildhübsche, aber tödliche Eveberry mit ihrer gewaltigen Doppelaxt. In finsterer Nacht erreichte die Gruppe den getarnten Eingang zum Gewölbekeller, etwa fünfzig bis siebzig Meter vom Waldsee entfernt. Die kleine Holzhütte war mit Ästen, Moos und Steinen verhüllt, und vor dem Eingang lag ein perfekter Kreis aus Pilzen. Drubadix der Barde, umging den Pilzkreis vorsichtig, doch seine Neugier siegte, und er aß einen der Pilze. Sofort begannen Halluzinationen - er sah Schatten, die ihm zu folgen schienen, und geriet in Panik. Umbrick zerstörte die Holzhütte mit seinem riesigen Schwert, um den Eingang freizulegen, und die Gruppe stieg in die Dunkelheit hinab. Die erste Halle des Kellergewölbes war klein und von einem modrigen, säuerlichen Geruch erfüllt. An den Wänden hingen zwei riesige Metallköpfe: ein Vipernkopf mit offenem Maul und gespaltener Zunge sowie ein Hydrakopf mit ähnlichen Merkmalen. Helena erkannte den beißenden Geruch als Säure. Eveberry schärfte ihre Doppelaxt am Stahlkopf der Viper, was Funken sprühen ließ und ein lautes Quietschen verursachte. Die Gruppe setzte ihren Weg fort und betrat einen weiteren Raum. In diesem Raum saßen zwei Skelette an einem Tisch und spielten Karten, mit Münzen und einem Becher vor sich. Als Umbrick die Tür auftrat, drehten sich die Skelette zum Eingang. Ein Charakter warf einen Obsidian-Speer, der ein Skelett zwischen den Rippen durchbohrte, während das andere über einen Stuhl stolperte und zu Boden fiel. Ein chaotischer Kampf entbrannte, bei dem die Skelette mit improvisierten Waffen wie Rippen und Stuhlbeinen zurückschlugen. Florenz benutzte einen Enterhaken, der sich im Augapfel eines Skeletts verfing, und Unk trennte einem Skelett fachgerecht den Kopf ab, obwohl der Rest des Körpers sich weiterbewegt. Schließlich zerschmetterte Rina ein Skelett mit ihrem Kriegshammer zu Staub und Knochenmehl, während Umbrick und Eveberry über den Sieg jubelten. Die Gruppe betrat einen weiteren Raum, in dem ein großes Tuch an der Wand hing. Als Helena es berührte, fuhr eine klauenartige Hand heraus und kratzte sie im Gesicht. Das Tuch entpuppte sich als Gemälde einer geflügelten Person mit Reißzähnen in einem edlen Anzug. Helena versuchte, es mit einer Fackel anzuzünden, woraufhin eine Armada von Fledermäusen herausflog und alle Fackeln löschte. Im Dunkeln schlug Umbrick blind mit seinem Schwert zu und traf die Wand. Rina entzündete erfolgreich ihre Fackel, und Helena zerschnitt das Gemälde mit ihrem brennenden Schwert, wobei sie viele Fledermäuse halbierte. Hinter dem Gemälde fand sich eine Nische mit einem kleinen Holzkästchen, das einen grünen, augenförmigen Kristall enthielt. Eveberry warf ihn zunächst als wertlos zurück, aber Florenz nahm ihn mit. Die Gruppe entdeckte eine Tür mit einem modellierten Gesicht aus Pergament und Holz, das zwei augenförmige Löcher hatte. Florenz setzte den grünen Kristall in eine der Augenhöhlen ein, woraufhin dieser grün zu leuchten begann und mechanische Geräusche aus der Tür ertönten. Die Tür öffnete sich, und dahinter wartete eine mysteriöse Kapuzengestalt. Als Florenz die Tür öffnete, wurde er von einer Schockwelle getroffen, die ihn durch den Gang schleuderte und gegen die Wand prallen ließ. Unk wurde ebenfalls erfasst und gegen die Wand geschleudert. Umbrick stürmte in den Raum, wurde aber von der Kapuzengestalt magisch an die Decke geschleudert, wo er feststeckte und blutete. Eveberry griff die Gestalt mit ihrer Axt an und traf sie an der Schulter, woraufhin diese schrie und blutete. Unk warf seinen Speer und traf die Gestalt am Kopf, wodurch dieser zersplitterte und die Gestalt besiegt wurde. Florenz fand bei der Gestalt einen blau schimmernden Edelstein sowie Gold- und Kupferstücke. Die Gruppe setzte ihren Weg fort, wobei Eveberry und Rina miteinander flirteten. Eveberry zwirbelte Rinas Haare und bekundet Interesse, während Rina mit einer Mischung aus Charme und Ablenkung reagierte. Sie erreichten einen schmalen Raum, in dem von der Decke spitze, zahnähnliche Gebilde hingen, von denen grüne Säure tropfte und auf dem Boden zischende Pfützen bildete. In der Mitte des Raumes stand eine Holzkiste, die zwanzig Pfeile und eine Fackel enthielt. Die Gruppe bewegte sich vorsichtig zwischen den Säurepfützen hindurch. Broderick wurde vorausgeschickt, um einen anderen Weg zu erkunden, und stieß auf einen Raum voller Druckplatten. Umbrick folgte ihm und trat auf eine Druckplatte, woraufhin ein Stahlstab von der Decke schoss und ihn durch den Kopf spießte. Umbrick starb, sein Körper blieb in der Decke stecken, und Eveberry schrie entsetzt auf. Die Gruppe war schockiert über den Verlust, musste aber weitermachen. Broderick lief weiter und stieß auf drei Skelette mit Kurzschwertern, die ihn bedrohten. Er erstarrte vor Angst, seine Beine zitterten. Unk trat in den Raum und aktivierte eine Fähigkeit, die eines der Skelette betraf. Ein weiterer Kampf entbrannte, bei dem Unk einen Speer warf und einem Skelett die Hand mit dem Schwert abfiel. Helena griff ein anderes Skelett mit ihrem Schwert an und zerteilt es, sodass es nur noch auf einem Bein balancierte. Rina schlägt mit ihrem Warhammer auf ein drittes Skelett ein und zerschmetterte dessen Brustkorb und Arme. Eveberry wurde durch Rinas Angriff inspiriert und enthauptete das Skelett, das Helena zuvor angegriffen hatte. Die Skelette schlugen zurück und verletzten Unk, Helena und Rina. Unk warf einen Bumerang, der den Kopf eines Skeletts traf, und Rina zerschmetterte das Skelett mit ihrem Kriegshammer. Das letzte Skelett zog sich zitternd in eine Ecke zurück. Florenz experimentierte mit einem Säurepfeil, indem er die Spitze vorsichtig in eine Pfütze hielt. Die Säure blieb haften, ohne das Metall aufzulösen. Nach dem Kampf durchsuchte die Gruppe den Raum und fand eine kleine Holzkiste mit einem großen, verzierten Schlüssel aus schwarzem Obsidian. Helena suchte nach einem passenden Schloss, fand aber keines. Rina zerschmetterte das letzte Skelett und nahm den Kopf als Trophäe mit. Die Gruppe öffnete eine verschlossene Tür und betrat eine riesige Halle mit einem etwa acht Meter breiten, metallenen Vipernkopf am Ende. In der Mitte der Halle saß eine große, breite Gestalt mit Kapuze an einem Tisch, deren Hände unnatürlich lang und grau waren. Die Gestalt zog ihre Kapuze herunter und offenbarte ein fahles, eingefallenes Gesicht, das an einen Totenkopf erinnerte. Sie forderte die Gruppe zu einem Kartenspiel heraus: Gewann die Gruppe, durften sie passieren; gewann die Gestalt, würden sie den Keller niemals verlassen. Rina spielte ein Spiel namens Umbrik mit einem Deck aus fünfundzwanzig Karten gegen die Gestalt und gewann. Die Gestalt stand auf, gewährte der Gruppe den Durchgang und zeigte auf die riesige Hydra hinter ihnen, bevor sie den Raum verließ. Die Gruppe entdeckte einen runden Einlass in der Nase des Vipernkopfes. Florenz setzte den Obsidianschlüssel ein, woraufhin der Vipernkopf sich langsam öffnete und ein Wasserbecken freilegte. Im Wasser lag ein gigantischer Schlangenkörper mit Schuppen und Rückenflossen - die Mutterhydra. Unk warf einen Speer ins Wasser und traf die Schlange, was Blut ins Wasser spritzen ließ und die Schlange leicht bewegte. Eveberry sprang mit ihrer Axt ins Wasser, um die Hydra anzugreifen, und verschwand unter der Oberfläche. Florenz befestigte einen Enterhaken am Schlangenkörper unter einer Schuppe, und Rina rannte zurück, um ein Seil an den Fangzähnen des Vipernkopfes zu befestigen und die Schlange zu sichern. Florenz versuchte, einen Säurepfeil auf die Schlange zu schießen, aber die Säure war im Wasser nicht wirksam. Eveberry tauchte auf und forderte eine Waffe; Rina warf ihr einen Dolch zu, den Eveberry fing und wieder ins Wasser tauchte. Unk warf einen zweiten Speer und traf die Hydra erneut. Helena zog mit großer Kraft am Seil des Enterhakens, riss einen Zahn der Hydra ab und schleuderte ihn zu Boden, wodurch sich die Hydra schnell bewegte. Die Gruppe sah einen Haufen Blut im Wasser, und die Hydra verschwand mit einer schnellen Bewegung, gefolgt von einem Geräusch von der Decke, bevor alles ruhig wurde. Nach dem Kampf stabilisierte sich die Gruppe. Florenz löste beim Verlassen des Dungeons versehentlich eine versteckte Falle aus und wurde von einem Speer in der Schulter getroffen, blieb aber bewusstlos hängen und überlebte mit einer bleibenden Narbe. Die Gruppe verließ den Dungeon und lief am Waldsee vorbei in Richtung Ravencross. Es war früh am Morgen, und als sie am Waldsee vorbeikamen, sahen sie eine riesige, tote Mutterhydra im Wasser treiben. Das gesamte Wasser im Waldsee war tiefrot gefärbt, und der Körper der Hydra lag halb am Land, halb im Wasser, leblos am Boden. Die Mission war erfolgreich - die Mutterhydra war besiegt, und Ravencross würde wieder Wasser haben.